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Sollte man studieren?
Sollte man studieren? Ja? Oder lieber doch nicht? Diese Frage kam in mir auf, als ich anfing, “Lukians Traum” von Lukian von Samosata zu lesen, einem syrischen Satiriker aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Das jedenfalls meint Lukian persönlich dazu:
Ich hatte vor kurzem aufgehört, die öffentlichen Schulen zu besuchen, und das Alter, wo der Knabe sich in den Jüngling verliert, beinahe erreicht, als mein Vater mit seinen Freunden zu Rate ging, was für eine Profession er mich lernen lassen sollte. Die meisten erklärten sich sogleich gegen das Studieren; es erforderte, meinten sie, große Mühe, lange Zeit und nicht geringen Aufwand; es gehörten schon ziemlich glänzende Glücksumstände dazu; die unserigen wären gering und bedürften vielmehr einer schleunigen Nachhülfe. Wenn ich ein Handwerk erlernte, so würde ich mich gar bald durch meine Kunst selbst ernähren können und nicht nötig haben, so ein großer Bursche als ich schon sei, des Vaters Brot zu essen; ja es würde nicht lange währen, so würde ich meinem Vater selbst zum Troste sein und ihn durch meinen Erwerb unterstützen können.
[Lukian: Lukians Traum. Dichtung der Antike von Homer bis Nonnos, S. 6304
(vgl. Lukian-W Bd. 1, S. 1) (c) Aufbau-Verlag
]http://www.digitale-bibliothek.de/band30.htm]
Hmm, also ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber irgendwie gefällt mir dieser Schreibstil …
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