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Ausgewählte Musik-Kursler bei Schülervorspiel in der Kapelle im Thadden: Starke Kombination!
Man nehme einige Schüler aus dem Musik 4-stündig-Kurs, einen Anlass, wo diese ihr Können beweisen können, und zack: Haben wir die Situation von gestern. Bei dem Schülervorspiel bin ich mit Johannes Jäck (Trompete), Caroline Spratte (Lead-Gesang) und Hannah Lachnit (Backup Vocals) aus meinem Musik-Kurs und zusätzlich noch Dorothea Lachnit, die noch die Backup Vocals unterstützt hat, aufgetreten. Ursprünglich war Henriette Jung ja noch für den Chor vorgesehen, aber sie hatte sich am Montag morgen schon nicht gut gefühlt und dann zu allem Überfluss einen Sturz von der Treppe in unserer Schule erlitten, der dafür sorgte, dass sie sich ihren Fuß verknackst hat und jetzt einige Zeit mit Krücken laufen muss, sodass wir (leider!) endgültig auf sie verzichten mussten.
Trotzdem, das Vorspiel war spitzenmäßig. Programm von uns war:
- You are not alone von Michael Jackson (Caroline Spratte, Lead-Gesang; Hannah & Dorothea Lachnit, Backup Vocals; myself, Klavier)
- Black Velvet von Alannah Myles (Caroline Spratte, Lead-Gesang; Johannes Jäck, Trompete; myself, Klavier)
Als die Leute dann noch eine Zugabe von uns forderten, spielte ich mit Johannes noch den Jazz-Standard Cold Duck Time von Eddie Harris, auf den ich durch eine CD von dem Bassisten Brian Bromberg (“Downright Upright”) gekommen bin.
Die Stimmung war großartig und meine anfängliche Aufgeregtheit verflog nach der Einstiegsansage. Dann konnte einer großartigen Performance ja nichts mehr im Wege stehen!
Und das, obwohl wir “You are not alone” nicht einmal in der letztendlichen Besetzung wirklich geprobt haben. Wirklich wahr: Mit der Hannah als Chor hatten wir es nur einmal geprobt und die Dorothea hatte in der Mittagspause gestern das Stück zum ersten Mal mit uns gemacht. Dafür lief es dann erstaunlich gut! Ich war selbst höchst erstaunt und gleichzeitig irgendwie sehr erleichtert!
Den nächsten Song “Black Velvet” hatten wir in der kompletten Trio-Besetzung schon etliche Male in diversen Freistunden im Musiksaal geprobt. Der lief dann auch erwartungsgemäß sehr ordentlich über die Bühne. Einziger Wermuts-Tropfen war, dass die Caroline tendenziell zu leise gesungen hat (wofür sie aber nichts kann, ich habe schließlich auch recht laut in die Tasten gehauen!
) und eigentlich ein Mikrofon gebraucht hätte. Das war aber angesichts der dort herrschenden Verhältnisse (kein Verstärker geschweige denn ein Mischpult) nicht zu machen. Egal! Die Stimmung kam jedenfalls gut rüber. Die anfängliche Angst um die Akustik in der Kapelle (dass es nämlich zu hallig ist), die wir hatten, weil wir nie, und sei es auch noch so kurz, getestet hatten, wie die Kapelle klingt, erwies sich als unbegründet: Das bißchen Hall erwies sich durchaus als nützlich. Es war besser als in dem als im Allgemeinen sehr trocken geltenden Musiksaal, wo sonst die Schülervorspiele abgehalten werden.
Beeindruckend war auch ein kleiner Fünftklässler, der eine solche Virtuosität auf dem Klavier zeigte, dass es mir glatt die Sprache verschlug. Alles in allem: Ein sehr schöner Abend, bei hohem spielerischen Niveau aller Beteiligten! ![]()
Als Krönung kam schließlich noch der Schulleiter persönlich auf uns zu und sagte uns nochmal, wie sehr ihm unser Auftritt gefallen hat. Na, wenn das kein Lob ist! Leider existieren von unserem Auftritt weder Tonaufnahmen (ich hatte nicht genügend Mikrofone und kein passendes Interface, um den Gig schön aufnehmen zu können) noch Fotos, weil mein Vater, der für gewöhnlich immer die Fotos macht, leider nicht dabei war, sodass ich leider nicht in der Lage bin, beweisen zu können, dass das Lob von unserem Schulleiter völlig berechtigt war.
Na, das scheint ja toll gewesen zu sein - wie Schade, daß ich nicht dabeisein konnte!
Hat denn keiner der anderen Zuhörer Fotos gemacht? Könntest Du ja mal rumfragen - und wenn Du was bekommst, hier bitte einstellen!
Gruß von
Ma aus Ba