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Das (fast) alljährliche Musikfest in der Ringstraße: Ein Rückblick
Vor den Hardrock-Bands: Mit Henriette

Um 5 Uhr nachmittags fing die ganze Sache an — nachdem wir schon so gegen 3 Uhr angefangen hatten, alles aufzubauen. Ich hatte mich unter anderem mit meinem Laptop und meiner Soundkarte nah am Mischpult plaziert, denn ich wollte mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, meinen Auftritt mit der Henriette mitzuschneiden. Also flugs die Soundkarte per Cinch-Klinke-Kabel mit dem Mischpult verbunden, die Soundkarte ihrerseits mit meinem Laptop verbunden, die ganze Sache noch eingepegelt, tja, und dann — dann konnte er kommen, unser Auftritt. Ich war jedenfalls gerüstet. (Wie ich später mit Schrecken bemerkte, hatte die Aufnahme an einigen Stellen maßlos übersteuert, aber was zu spät ist, ist zu spät… Die Aufnahme ist in ihrer Gesamtheit aber schon eine deutliche Verbesserung zu meinem Mitschnitt vom Schülervorspiel im Thadden, was vergangenen Monat stattfand.)
Es ging alles sehr entspannt zu, alle hatten sichtlich Spaß, sowohl die Musiker als auch diejenigen, die nur zugehört haben.
Aber nun zu unserem Auftritt:
Das Programm für den Abend
Wir hatten eine ganze Latte von Jazzstandards sowie eine kleine Überraschung vorbereitet:
- All of me von Seymour Simons & Gerald Marks
- Black and blue von Thomas “Fats” Waller, Harry Brooks & Andy Razaf
- Beautiful love von Victor Young
- Autumn leaves von Joseph Kosma & Johnny Mercer
Die Überraschung kam ganz zum Schluss, war eine prima Überleitung zu den Hardrock-Bands, die nach uns gespielt haben und bestand aus Riders on the storm von den Doors, mit meiner Wenigkeit an Klavier und Gesang (mal was ganz neues
), während Henriette dann zur Gitarre gegriffen hat.
Ein paar Bilder vom Auftritt
Zum Vergrößern bitte auf die kleinen Bilder klicken.
Die Aufnahme
Die Aufnahme ist — wie schon gesagt — auf jeden Fall besser als die vom Schülervorspiel im Thadden geworden. Sie hat nur ein paarmal, wenn ich zu sehr in die Tasten hämmerte
, übersteuert; im Großen und Ganzen ist sie aber schon sehr schön geworden. Ein Ausschnitt daraus: Beautiful love, von Victor Young, in einer Interpretation von Henriette Jung und mir. Tipp: Die Aufnahme mit gescheiten Boxen (oder Kopfhörern) wiedergeben, die auch die Bässe einigermaßen gut wiedergeben, dann klingt das Rhodes-Piano im Hintergrund nämlich viel durchsetzungsfähiger!
Zum Abschluss: Mit Steffi
Mit einer Nachbarin habe ich nach den ganzen Hardrockbands noch ein paar softe Standards gespielt, als da wären:
- Summertime von George Gershwin
- This masquerade von Leon Russell
- Angel Eyes von Matt Dennis/Earl Brent
Hier wollte ich ursprünglich auch mitschneiden, habe es aber aus irgendeinem Grund versaut. Deswegen hier (leider) nur ein paar Bilder.
Fazit
Ein wirklich schönes Musikfest, das hoffentlich auch nächstes Jahr wieder stattfindet! Hier noch der Link zu dem Rest der Bilder auf Flickr.
Den Link zu einer zweiten Fotogalerie eines anderen Fotografen gibt es hier: KLICK!
Kommentare
- — Hans Bauer am 8. August 2010 um 22:50 Uhr (#)
Henni,
danke für deinen Kommentar. <flüsternd>Dass ich streckenweise den Text nicht auf die Reihe bekam, hat bis zu dem Zeitpunkt, wo du’s in deinem Kommentar erwähnt hast, noch keiner gewusst.</flüsternd>
Und dass ich teilweise rausgeflogen bin, lag nicht an der komplizierten Klavierbegleitung (die war doch nicht kompliziert), sondern einzig und allein an der Tatsache, dass ich mich schlicht und ergreifend nicht gehört habe. Obwohl du teilweise nicht ganz im Rhythmus warst, aber das war auch nur bei meinem Solo so, wenn ich gesungen habe, warst du on time, wie man so schön sagt.
Deinen Toast kann ich nur erwidern:
Auf eine gute weitere Zusammenarbeit! Freue mich schon auf nächstes Musikfest!
Liebe Grüße,
Hans - — Hans Bauer am 11. August 2010 um 22:05 Uhr (#)
Lieber Dennis,
in Blogs wird in der Diskussion ein höflicher Umgangston gepflegt. Mein Blog ist da keine Ausnahme.
Ich bitte dich: Nimm dir das zu Herzen. Wenn du etwas loswerden willst, dann bitte konstruktiv und höflich.
Viele Grüße,
Hans - — ma aus ba am 12. August 2010 um 22:52 Uhr (#)
... war da ein böser Eintrag von einem Dennis, den ich verpaßt habe, während ich in Brügge war?
Ich bitte um Auskunft.
Schön übrigens, daß jetzt mal das Eis gebrochen ist und auch Kommentare zu einem Beitrag erscheinen.
Gruß von
Ma aus Ba - — Hans Bauer am 13. August 2010 um 12:28 Uhr (#)
Jawohl. Ich bitte dich aber inständig, das Thema jetzt nicht zu vertiefen.
Viele Grüße,
Hans





















Zu deinem Beitrag muss ich ganz ehrlich sagen: ein wunderbares Zusammenspiel deiner journalistischen Fähigkeiten und dem Auslösertiming deines Vaters. Du vermittelst einen guten Eindruck, auch für die, die nicht da waren und auch Technik-Verrückte kommen auf ihre Kosten.
A propos wunderbares Zusammenspiel: Du könntest dich ruhig ein bisschen mehr loben, sonst tu ichs nämlich. Ätsch!:
Auch wenn Hans es nicht hören will, er KANN singen. Und seit neustem WILL er das auch. Nachdem der Rest der Welt samt meinen Eltern und unserem früheren Englischlehrer ihm wegen seiner Klavierkünste aus der Hand frisst, hat er bewiesen, dass er auch stimmlich was draufhat. Einige werden jetzt kritisieren, dass er streckenweise den Text vergessen hat, aber man muss zu seiner Verteidigung sagen, dass seine Gesangsdarbietung unter Extrembedingungen stattfand (komplizierte Klavierbegleitung, Angestarrtwerden durch die gesamte Nachbarschaft nebst meinem nölenden Bruder, Sonne blendet, irgendwie hörte er sich selbst nicht und ich konnte den Rhythmus nicht immer halten).
Mit solchen Problemen hatte Morrison, Gott hab ihn selig, nicht zu kämpfen. Der hatte auch seine Schwierigkeiten, aber das ist eine andere Geschichte.
Auf weitere gute Zusammenarbeit!