Kurzfristig: Auftritte mit Niklas Müller (Trompete) und mir (Klavier) im Gymnasium Bammental am Montag & Mittwoch, 21. + 23. Mai. Details

Sie sehen sich momentan die Weblog-Einträge zur Kategorie "Aktuelles" an.

14. May 2012

So sexy: My brandnew Audio-Interface

Nach langer Zeit mal wieder ein kurzer Eintrag in dieses Weblog. Wie vor einiger Zeit versprochen habe ich mal eine erste kleine Hörprobe von meinem neuen Audio-Equipment erstellt und werde diese hier mal in allen Einzelheiten vorstellen.

“So sexy” — das ist der Titel eines Songs von J. Thompson, einem Jazz-Gitarrist. Die Hörprobe bei amazon.com fand ich so elektrisierend, dass ich mich prompt hingesetzt habe und selbst ein kleines Demo von dem Ausschnitt eingespielt habe. Und hier ist es:

Aufnahmedetails

Benutztes Audio-Equipment:

  • Audio-Interface: Focusrite Liquid Saffire 56
  • Mikrofone:
    • Neumann TLM 102: Cajon hinten vorm Schallloch, Gitarre 12. Bund
    • 2x AKG C1000: Cajon vorne im A/B-Stereoverfahren
  • Stative: K&M
  • Kabel: Cordial
  • Keyboard: NORD Stage EX 88
  • Notebook, Expresscard: Acer Aspire 5942G mit Expresscard SIIG NN-EC2012-S2
  • DAW:Steinberg Cubase Elements 6
  • Plugins: Cubase-eigene, Focusrite Plugin Suite (Gate, Reverb, Compressor, EQ) -> Ein Beispiel für den exzellenten Hall von Focusrite ist der Snare-Teppich der Cajon von dieser Aufnahme, auf dem ein bißchen von dem Focusrite-Hall draufliegt.
10. March 2012

Schulkonzert Thadden / Aufnahmesituation verbessert

Gestern abend war das alljährliche Schulkonzert bei uns im Thadden. Höhepunkt war wie immer der Auftritt des Chors der Schule. Höhepunkt des Chorauftritt war eine fetzige Version des Jazzstandards "My funny Valentine", wobei ich die Ehre hatte, am Klavier mit Johannes Jäck (Trompete), Joachim Knappe (Bass) und Lukas Kößler (Schlagzeug) den Chor zu begleiten. Schön wars!

Schulkonzert im Thadden: Auftritt mit dem Chor

Dafür, dass die Probe des Chors am Mittwoch freundlich gesagt eine Katastrophe war, liefs dann im Konzert erstaunlich gut. Höhepunkt des Chorauftritts war die Version von “My funny Valentine”. Hier durfte ich den Chor am Klavier begleiten, unterstützt von Bass und Schlagzeug, sowie Johannes Jäck und seiner Trompete. Wir hatten auch die Gelegenheit, jeweils ein kleines Solo zu spielen. Als drittes Solo hatten wir dann einen Four-four-Part zwischen Klavier und Trompete eingeplant, der in einer geilen Ganztonleiter mit anschließender alterierter Weiterführung wieder zum Anfangsakkord zurückführte. Das ganze schön terzversetzt, so in etwa in Steveland Morris’ “Sunshine of my life”. smile

Insgesamt: Ein schöner Abend! Vielen Dank für die Blumen und an alle Beteiligten!

Aufnahmesituation verbessert

Gestern sind noch drei entscheidende Kabel von Thomann geliefert worden. Jetzt ist mein neues Audio-Setup komplett. Es besteht aus einem Focusrite Saffire Liquid 56-Audiointerface (*protz* wink ), sowie einem Acer-Laptop sowie einer exzellent arbeitenden SIIG NN-EC2012-S2-Expresscard. Jetzt habe ich endlich die lang ersehnte Möglichkeit, mehr als zwei Mikrofone aufzunehmen. Zum Beispiel kann ich jetzt den Niklas und seine Trompete mit einem Mikrofon und das Klavier mit einem Stereo-Pärchen Mikrofone abnehmen. Klingt einfach besser! smile

Zu der Expresscard lässt sich noch etwas sagen: Das Teil gibt es nur über amazon.co.uk zu bestellen, und der englische Händler, über den ich das Teil bestellen musste, lieferte nicht nach Deutschland. Deswegen musste ich einen Umweg über einen Kunden meines Vaters aus England, der die Karte annahm und nach Deutschland weiterschickte, in Kauf nehmen. Mittlerweile ist es ein anderer Verkäufer, der die Expresscard über amazon.co.uk verkauft. Ich habe keine Ahnung, ob der auch nach Deutschland liefert.
Aber der Aufwand hat sich gelohnt: Die Expresscard (auch wenn sie jetzt mit Versandkosten umgerechnet ungefähr 60 Euro gekostet hat) arbeitet einwandfrei - ganz im Gegensatz zu der billigen 30 Euro-noname-Expresscard, die ich mir vorher gekauft hatte.

Irgendwann demnächst, so in drei Wochen oder so, werde ich mal ein paar Probeaufnahmen machen und diese dann hier im Blog präsentieren. Vielleicht gibt es auch mal wieder ein neues Youtube-Video, wer weiß...

7. February 2012

Von der Schwierigkeit des Musikerdaseins

Um heutzutage als Musiker finanziell über die Runden zu kommen, muss man schon sehr gut sein. Und selbst dann bekommt man nicht gerade viel. Aber sollte man seine Aufträge nach der Devise annehmen: "Entweder für die Summe, die ich haben will, oder gar nicht?"

Es mag bestimmte Musiker geben, die jeden Gig annehmen, und sei er auch noch so schlecht bezahlt. Aber auf Dauer ist es für den gesamten Musikermarkt besser, wenn man seine Gigs nach der Devise annimmt: “Entweder, ihr zahlt, was ich verlange, oder ihr müsst halt jemand anderes nehmen.” Denn sonst werden die Preise verdorben und die Leute denken, dass sie die besten Musiker für einen lächerlich niedrigen Preis bekommen können. Da muss man schon mal in den Verhandlungen ein wenig Härte aufweisen, wenn man die allgemeinen Preise für die Musiker aufrecht erhalten will.

Ich erzähle das ganze hier, weil ich gerade einen Gig mit Niklas Müller (Trompete) angenommen habe, wo ich mich von meiner ursprünglichen Gage-Forderung von 50 Euro auf 40 Euro pro Mann habe herunterhandeln lassen. Bei dem Gig handelt es sich um Begleitmusik bei einer Autoren-Lesung in Heidelberg. Und die 40 Euro fand der Auftraggeber (ich nenne keine Namen) immer noch zu viel. Als er dann als gewisses Druckmittel anführte, dass zwei andere Musiker für eine Lesung von ihm hier in Bammental gerade einmal die Hälfte von dem verlangt haben, was ich jetzt kriege, dachte ich mir: “Ja, genau. Weil solche Leute jeden Gig für jeden Preis annehmen, kommt es den Auftraggebern schon viel vor, wenn ich 50 Euro verlange. Dabei bedenken die immer gar nicht, dass für mich mindestens der Auftrittsabend gelaufen ist, ganz zu schweigen von den Proben, die der Niklas und ich auch noch für den Gig machen müssen. Eigentlich ist 50 Euro nur dem Aufwand entsprechend. Aber gut, weils mein Nachbar ist, lässt du dich halt auf 40 Euro pro Mann ein.”

Ich für meinen Teil finde es sehr bedauerlich, dass die Leute offenbar nicht mehr wahrhaben wollen, wie viel Arbeit in so einem Auftritt steckt und dass sie für die Musik zu ihrer Autorenlesung, die ja letzten Endes nichts anderes als Werbung für sie ist, nicht bereit sind, auch mal etwas mehr zu zahlen.

29. January 2012

Gestern: Aufnahmesession mit Niklas und seiner Trompete

Gestern habe ich mit dem Niklas und seiner Trompete einiges Audio-Material und auch ein kleines Video aufgenommen; wir wollten nämlich mal unser Glück bei dem "Jazzpreis Biberach" versuchen und probieren, ob wir mit den sonstigen Mitbewerbern dort mithalten können. Für die Bewerbung sollte man dann einige Audio-Dateien und auch ein oder zwei Youtube-Links mitschicken. Und da wir noch keinerlei Demo-Material je aufgenommen haben, haben wir das jetzt nachgeholt.

Um 2 Uhr habe ich also angefangen, den ganzen Kram aufzubauen. Mikrofon-Stative, die eigentlichen Mikrofone, Kabel, Laptop sowie das Audio-Interface. Eine Kamera hatte der Niklas dann im Gepäck, der dann gegen 3 Uhr auftauchte. Dann haben wir schon mal angefangen, einige Probeaufnahmen mit den Mikrofonen zu machen. Irgendwann holten wir dann von einem Nachbarn noch eine andere Kamera, da die doch viel bessere Aufnahmen als die vom Niklas machte. Kurz darauf kam dann noch der “Kameramann”, der sich als der Moritz aus dem vierstündigen Musik-Kurs, der letztes Jahr Abitur gemacht hatte, herausstellte. Das war vielleicht eine Überraschung, als wir uns wiedergesehen haben… smile

Dann haben wir noch fix das Video gedreht. Schließlich hieß es noch, die Ton-Spur, die die Mikrofone aufgenommen hatten, mit dem Video zu syncronisieren und schon war unser erstes eigenes Video fertig. smile Und hier ist es:

Die Aufnahmen

Bei der Session von gestern nachmittag sind von folgenden Stücken sehr gute Aufnahmen entstanden:

  • Herbie Hancock: Cantaloupe Island
  • Herbie Hancock: Chameleon
  • Eddie Harris: Cold Duck Time
  • Johnny Mercer, Joseph Kosma: Autumn Leaves (mit Video)

Sowie eine kleine Szene, die sich super für die Outtake-Sektion einer DVD von uns eignen könnte. smile

Benutztes Equipment

  • Audio-Interface: Focusrite Saffire 6 USB
  • Mikrofone: 1x AKG C1000 als Mono-Overhead fürs Klavier
    1x Neumann TLM 102 in etwa 30 cm Abstand für die Trompete

Wir hoffen, euch gefällt das Video. smile Danke fürs Zuschauen.

23. November 2011

Thadden TalentSchuppen 2011

Ganz großes Kino: Der gestrige Thadden TalentSchuppen! Darunter hat man sich ein normales Schülervorspiel vorzustellen, das bei uns im Thadden in der Aula stattfand. Wie immer waren dabei fast alle Klassenstufen vertreten und es waren echt vielversprechende Talente dabei. Wie's im Einzelnen war, lest ihr jetzt.

Dafür, dass die Musiklehrer vom Thadden erst Sorge hatten, ob das Schülervorspiel überhaupt stattfindet, weil sich so wenige angemeldet hatten, war das Programm hinterher dann doch mehr als reichlich: Zwei Hälften mit Pause zwischendurch und einer Gesamt-Spieldauer von circa 2 Stunden.

Niveau-mäßig war der gestrige Abend auch sehr erstaunlich: Klar, es gab schwächere und bessere Talente. Aber teilweise waren diese besseren bereits 6- oder 7-Klässler. Wirklich erstaunlich. Natürlich war auch der virtuose kleine Pianist wieder da, der - genau wie beim letzten Vorspiel auch - wieder seine gewohnt virtuose Show abgezogen hat. Ich hab noch zum Johannes Jäck gesagt: “Wenn der später nicht mal Musik 4-stündig nimmt, fress’ ich ‘nen Besen.” Darauf er: “Wenn der später mal nicht Musik studiert, fress’ ich ‘nen Besen!” smile

Schließlich, nach mehr oder weniger guten Show-Acts und der kleinen Pause waren schließlich der Johannes Jäck mit seiner Trompete und ich am Keyboard dran, eine Runde “Cantaloupe Island” von Herbie Hancock zu spielen. Da wir das Stück nicht allzu viel geprobt hatten, hatten wir dann beim Auftritt auch einige schöne Ideen bei der Improvisation. Danach spielten wir unsere relativ neue Entdeckung von Dave Weckl und Jay Oliver aus dem Bereich des Smooth Jazz mit Namen “Song for Claire” (von dem Album “Rhythm of the soul” von der “Dave Weckl Band”). Auch diese Nummer lief sehr schön über die Bühne.

Danach ging der Johannes von der Bühne und wurde von der Caro abgelöst, mit der ich zuerst “Kiss from a rose” von Seal spielte. Da wir diesen Song erst ungefähr seit einer Woche spielten und vielleicht insgesamt zwei Mal geprobt haben, hatten wir den Ablauf auch noch nicht so ganz verinnerlicht und die Caro hat dementsprechend manchmal ihre Einsätze ein wenig verpasst. Aber egal… smile “What’s love got to do with it” von Tina Turner, was wir dann gespielt haben, lief eindeutig flüssiger über die Bühne. Aber dann kam das große Finale:

Der Johannes kam dann nochmal auf die Bühne und wir spielten dann zu dritt noch eine Runde “I wish” von Stevie Wonder. Das war echt unglaublich, wie gut da das Publikum drauf war bei der Nummer. Nach den ersten zwei Takten dieser göttlichen Basslinie hat einfach der komplette Saal im Takt mitgeschnipst. Und wir auf der Bühne haben dann natürlich umso mehr abgefeiert. Das war echt ein würdiger Abschluss für den diesjährigen TalentSchuppen am Thadden.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an alle Beteiligten für den schönen Abend! smile

20. November 2011

Version 5.5 dieser Website veröffentlicht

Zwei wesentliche Neuerungen gibt es auf der neuen Version 5.5 meiner Website zu sehen: Einmal die Nachrichtenleiste über der Website, die ein bißchen wie die von Youtube aussieht, die dort manchmal erscheint, wenn es irgendwas Wichtiges gibt. Zum zweiten dann der "Demnächst"-Kasten auf der Startseite, der ganz gezielt auf das nächste Ereignis im Termin-Kalender hinweist.

Die Nachrichtenleiste

Zum Vergrößern bitte auf das Bild links klicken. In einer mit einem sanften Blauton unterlegten Leiste über der Website erscheinen ab sofort kurze wichtige Nachrichten, die zu kurz für einen Weblog-Eintrag oder den “Demnächst”-Kasten sind. Als Anfang jetzt leider gleich die Mitteilung, dass das anders-Konzert im Palü am 26.11. ausfällt. :(

Realisiert wurde das ganze mit zwei verschachtelten Div-Containern, ein bißchen CSS und ein bißchen jQuery. Das erste Div geht über die ganze Breite, sodass der Farbverlauf über die ganze Bildschirmbreite zu sehen ist. Das innere Div hat eine genau festgelegte Breite von 960px und wird nach rechts und links zentriert, sodass der Text genau bündig mit dem Rest der Website anfängt. Das Schließen-Symbol rechts in der Leiste habe ich absolut positioniert (und zwar relativ zu dem äußeren Div, sodass es rechts genau bündig ist, wo auch der Rest der Website aufhört).

Ein bißchen jQuery sorgt nun dafür, dass die Leiste verschwindet, wenn man auf das Schließen-Symbol rechts klickt. Ein Cookie merkt sich diese Einstellung für eine gewisse Zeit, sodass die Leiste dann nicht mehr erscheint, wenn man einmal das Schließen-Symbol geklickt hat. Erst wenn man das Cookie löscht, erscheint die Leiste wieder.

Die “Demnächst”-Box

Hier erscheint der nächste Termin aus dem Termin-Kalender immer mit näheren Informationen.

12. November 2011

Jamsession im Palü / MA-Seckenheim

Gestern habe ich in wechselnden Formationen bei der Jamsession im Jazzkeller "Palü" in MA-Seckenheim mitgemischt. Wie wars, erfahrt ihr jetzt.

Die Jamsessions im Palü sind generell immer so aufgebaut: Es gibt eine Vorband, die erstmal eine halbe bis dreiviertel Stunde spielt und danach wird dann gejammt.

Die gestrige Vorband war eine Dixie-Formation mit dem Namen “A-Train 905”, bestehend aus Keyboard, Tenor-Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug. Die haben auch ganz gut Stimmung gemacht (unter anderem natürlich mit dem Klassiker von Jazzstandard “Take the A-Train”).

Danach wurde umgebaut, ich holte mein Keyboard auf die Bühne und dann wurde noch kurz ein Soundcheck hingelegt. Aus irgendeinem Grund hat es dabei dauernd gepfiffen auf den Bühnen-Monitoren. Und dabei waren die Mikrofone auf der Bühne nicht mal Kondensator-, sondern nur ganz normale Standard-SM58 (dynamisch). Dazu kam dann dieser ganz gräßliche Hall, der noch auf der Stimme war. Irgendwann hat dann der Veranstalter, der dem Tontechniker geholfen hat beim Soundcheck auf der Bühne, gesagt, der Tontechniker könnte mal ein bißchen weniger Hall auf die Mikrofone geben. Aber der hat den Hall dann ganz rausgedreht, sodass dann die Signale ganz trocken rüberkamen. :(

Danach - das Pfeifen auf den Monitoren war immer noch nicht behoben (ich glaube, es lag einfach an der recht hohen Lautstärke auf der Bühne, dass es dauernd gepfiffen hatte) - wollte ich dann mit Caroline Spratte (Lead-Gesang) und Johannes Jäck (Trompete) anfangen. Das scheiterte nur daran, dass mein Keyboard noch gemutet war und der Tontechniker - der allerdings glaube ich nie richtig Tontechnik studiert hat oder anders gesagt ein Laie ist - es nicht auf die Reihe bekommen hat, mal kurz den verdammten Taster für die “Mute”-Schaltung am Mischpult für meinen Keyboard-Kanal zu drücken, damit wir mal hätten loslegen können. Naja, nach ner Minute oder so war ich dann auch auf Sendung und es konnte losgehen: mit unserem Eröffnungskracher “I wish”, einem DER Klassiker von Stevie Wonder, von denen er so viele in die Welt gesetzt hat. Stevie, thanks for that amazing grooving song! smile

Danach spielte ich dann mit dem Johannes den “Song for Claire” von dem Fusionjazz-Schlagzeuger Dave Weckl: die perfekte Überleitung für das “Girl of Ipanema”, das die Anna (eine Sängerin, die ich durch eine vorherige Jamsession kennen gelernt habe) mit Axel (ein Jazzgitarrist, den ich durch die Anna kenne) und Johannes im Anschluss gespielt haben. Ein Klassiker von Jazzstandard, der unter anderem auch in dem Film “Blues Brothers” am Ende als Fahrstuhlmusik zu hören ist. smile

Dann war ein Solo von der Anna und mir angesagt: Der Jazzstandard “This masquerade”, so wie er von George Benson immer gespielt wird. smile Hier hatte ich irgendwie leichte Timing-Probleme mit der Anna, aber das hat anscheinend draußen im Publikum keiner gemerkt. Äffz! smile Dann haben die Anna und der Axel noch ein Stück zu zweit gespielt, bevor dann der Johannes und ich wieder dazukamen und noch zum Abschluss eine fetzige Summertime-Version (etwa in diesem Stil) hingelegt haben. Die zweite an diesem Abend, denn die Vorband “A-Train 905” hatte auch schon eine Summertime-Version vorgetragen, die allerdings deutlich einschläfender war als unsere. smile

Nach diesem schönen Abschluss war erstmal Ende der Fahnenstange, aber ich habe dann die Caro doch noch dazu überreden können, eine Runde “Beautiful” von Christina Aguilera zu spielen. Danke, Caro, an dieser Stelle nochmal an dich! smile

Dann gingen wir von der Bühne und es kamen andere Musiker auf die Bühne. Irgendwann kamen dann zwei Gitarristen, die auf einmal mit “Wonderwall” von Oasis angefangen haben. Bei diesem Klassiker wollte ich natürlich eigentlich voll miteinsteigen, aber blöderweise war mein Keyboard wieder gemutet und der Tontechniker war anscheinend zu beschäftigt, als dass er mein Keyboard mal kurz auf Sendung hätte schicken können. Schade… Ziemlich bald danach hab ich dann auch mein Zeug zusammengepackt, hab mich von allen, mit denen ich an diesem Abend zu tun gehabt hatte, noch verabschiedet und bin dann gegangen.

Rekapitulation jetzt: Trotz einiger Pannen war es eine schöne Jamsession, die im Großen und Ganzen doch sehr viel Spaß gemacht hat. smile

23. October 2011

Zum 5-jährigen Jubiläum: anders-Konzert im Salonwagen der RNV

Heute um 15:00 Uhr und 17:30 Uhr hatten jeweils circa 50 Leute Gelegenheit, das 5-jährige Jubliäum der A cappella-Gruppe "anders" gemeinsam mit den Jungs zu feiern — im Salonwagen der RNV! Es wurde viel Kaffee und Kuchen genossen — aber natürlich haben die Jungs auch einige Lieder gesungen. Ich war dort mal wieder als Tontechniker verantwortlich. Wie's war lesen Sie jetzt.

Es war natürlich schon eine tontechnische Herausforderung, die Jungs in der Bahn abzumischen. Es gab keine Monitore und die Jungs hatten auch keine feste Position, sondern sind immer in der Bahn herumgelaufen, wie sie gerade lustig waren. Da hieß es für mich natürlich aufpassen, dass es nicht pfeift, wenn die Jungs mal in die Nähe der kleinen Lautsprecher kamen. Insofern waren die Fahrer der ersten Fahrt sozusagen meine Testkaninchen, um zu schauen, wie weit ich gehen konnte. Ich entschuldige mich hiermit für den gelegentlich nicht ganz so glatten Sound, den Sie vielleicht von den Jungs von richtigen Bühnen her kennen. Aber alles in allem war die erste Fahrt schon richtig gut — den Umständen entsprechend halt.

Aber die zweite Fahrt war dann noch mal ein ganzes Stücken besser. Jetzt, da ich die Anlage schon ein bißchen kannte, wusste ich, wo deren Grenzen lagen und konnte so einen etwas besseren Sound als bei der ersten Fahrt produzieren. Das Mischpult (ein Soundcraft EFX 8) mit seinem eingebauten Hall der Oberklasse (Lexicon!) tat sein übriges dazu. Wenn dann “Mad world” angestimmt wurde, konnte ich diesen Hall so richtig schön ausfahren. Das klang dann schon sehr gut! smile

Alles in allem: Ich bin zufrieden mit dem Konzert. Klar — es geht besser. Aber den Umständen entsprechend (wer kann schon von sich behaupten, eine Band mal in einer Straßenbahn abgemischt zu haben), war es doch ganz ordentlich. smile

1. October 2011

Witzig: Thunderbird-Bug

An wem liegt das? Thunderbird oder Windows? Bitte weiterzulesen...

Zum Vergrößern des Bildes bitte auf selbiges klicken.
Na, das ist doch mal seltsam. Ich bekomme eine Mail um 16:53 Uhr, dabei zeigt mir die Computer-Uhr erst 16:52 Uhr an… smile


Ein weiterer kurioser Bug, diesmal von einem Antivirenprogramm, ist dieser hier:

13. September 2011

Auftritt beim Anfangsgottesdienst vom Thadden

Heute hat für mich wieder die Schule begonnen — mit dem traditionellen Anfangsgottesdienst. Ich hab natürlich auch wieder mitgemischt — wieder in dem gewohnten Trio bestehend aus Caroline Spratte, Lead-Gesang und Johannes Jäck, Trompete und meiner Wenigkeit am Klavier. Ein schöner Auftakt zum Schulbeginn!

Die Musiker bestanden neben unserem Trio noch aus zwei Gitarristen, einem Bassisten und einer weiteren Sängerin aus unserem Musikkurs. Wir saßen auf der Orgel-Empore. Verstanden hat man wegen der schlechten Tontechnik nicht allzu viel von dem, was die da unten geredet und gepredigt haben, gesehen hat man wenigstens dank der Video-Leinwand, die extra für uns oben auf der Orgel-Empore aufgestellt worden war.

Nach einer gewissen Zeit war der Auftritt der Gitarristen, dem Bassist und der Sängerin, die “One of us” von Joan Osborne performt haben. Das Besondere an der Sache war die Sängerin: Die singt nämlich eigentlich klassisch, hat aber mit ihrer Opern-Stimme trotzdem den Song richtig gut rübergebracht. War sehr cool! smile

Nach dem Segen war dann der Auftritt unseres Trios, diesmal mit dem Jazz-Standard “Misty”. Dafür, dass die Caro den Song vorgestern bei der Generalprobe das erste Mal richtig gesungen hat, lief der heute sowas von aalglatt über die Bühne, es war unglaublich. Bis auf einen kleinen Textpatzer am Ende, aber der war dann auch nicht schlimm. Die Leute haben gemerkt, dass wir Spaß bei der Sache gehabt haben und das war ja schließlich die Hauptsache. Da fiel die eine kleine Textunsicherheit nicht ins Gewicht.

Gegen Ende des Gottesdienst haben sich die Gitarristen mit der Sängerin dann nochmal hingesetzt und nochmal “One of us” gespielt. Als sie mich dann mit einer einladenden Geste gefragt haben, ob ich nicht auch mitspielen wollte, hab ich mich natürlich nicht lumpen lassen und hab mich nochmal ans Keyboard gesetzt und mitgespielt. Das Solo das eigentlich nur der Lead-Gitarrist gemacht hätte, haben wir uns dann netterweise geteilt. Eine schöne Jamsession war das, muss ich sagen! Geil… smile

Insgesamt: Ein schöner Auftakt zum letzten Schuljahr! smile