2. September 2010
Gesammelte Netzfundstücke vom 20. August bis zum 2. September 2010 — die Verschiebung um eine Woche nach hinten rührt daher, dass ich die Diskussion, die sich gerade um das Abschalten der Atomkraftwerke begonnen hatte zu entfalten, nicht einfach so durch einen neuen Blogeintrag unterbrechen wollte.
- Bilder mit Hotspots versehen: Nehmen wir mal an, wir haben eine Website einer Band. Dort gibt es eine Unterseite “Besetzung” mit einem Bild der Bandbesetzung. Und bei diesem Bild will man auf die einzelnen Köpfe der Personen so verlinken. Wie mache ich das? Mit Hotspots. Und wie erstelle ich Hotspots? Das erklärt dieser Artikel.
- Cross-Browser rgba(): Wie zaubere ich nur mit CSS Halbtransparenzen auf den Bildschirm? Also dass beispielsweise der Hintergrund bei einem Text, der über einem Bild schwebt, halbtransparent wird? Das erklärt Eric Eggert in einem Blogeintrag auf yatil.de.
- Webfonts: Google Font API and the Google Font Directory — so nennt sich eine der neuen Erfindungen von Google, mit deren Hilfe man ganz einfach etwas ausgefallenere Schriften auf seinen Websites verwenden kann.
- CSS3 Media Queries: Webautoren haben verschiedene Möglichkeiten, den Geltungsbereich von CSS auf bestimmte Medien einzuschränken, sowohl bei der Einbindung eines Stylesheets als auch für bestimmte Regeln innerhalb des Stylesheets. Mit CSS3 Media Queries ist es möglich, die Einbindung von CSS nicht nur von einem bestimmten Medium abhängig zu machen, sondern auch davon, ob das Medium oder Ausgabegerät bestimmte Merkmale aufweist oder nicht. Eine Präsentation von Michael Jendryschik.
- Youtube-Video der Woche: Tina Turner — Golden Eye. Live in Amsterdam 1996. Was ne Show!
- CD-Empfehlung der Woche: George Benson — Breezin’. Ein Jazz-Gitarrist und -Sänger von Weltklasse noch ganz am Anfang seiner Karriere. Die ehemalige LP (das erklärt auch die für eine CD doch relativ kurze Gesamtlaufzeit von ca. 35 Minuten) enthält unter anderem seinen Hit “This Masquerade”: Das ist der einzige Song mit Gesang auf der gesamten CD, aber schon an diesem einen Song erkennt auch der Laie: George Benson wird neben großartigem Gitarristen auch mal ein großer Sänger werden, der heute für seinen Unisono-Skatgesang gefürchtet wird.
20. August 2010
Angesichts eines mein Herz in seiner tiefsten Tiefe tief erschütternden Artikels in der Süddeutschen Zeitung wieder mal ein bißchen Kritik an der momentanen Energiepolitik.
Haben Sie überhaupt noch das Gefühl, in irgendeiner Weise regiert zu werden? Haben Sie das Gefühl, dass in diesem schönen Land an der politischen Spitze jemand steht, der auch mal durchgreift und nicht immer kneift, wenns mal brenzlig wird? Also, wenn Sie mich fragen: Ich nicht wirklich! Das mag jetzt zwar hart klingen, stimmt aber irgendwie. Als ich gestern abend die Titelseite der Süddeutschen Zeitung las, sprang mir wieder ein Artikel in die Augen, der sich mit der momentanen Energiepolitik befasste.
In dem Artikel ging es hauptsächlich um die Steuer, die die Regierung der Atomindustrie aufdrücken wollte — als Gegenleistung für die Laufzeit-Verlängerung der Atomkraftwerke sozusagen. Darüber, dass über diese Laufzeit-Verlängerung überhaupt nachgedacht wurde/wird, hatte ich mich in einem früheren Blogeintrag hier schonmal ausgiebig aufgeregt, — verzeihung — empört.
Aber das Beste des ganzen Artikels kam so ungefähr in der Mitte: Die Atomkraft-Konzerne drohen — sollten die von der Regierung vorgesehenen Steuern ihnen zu hoch erscheinen — damit, ihre Atomkraftwerke abzuschalten. Hört hört, sie drohen damit, ihre Atomkraftwerke abzuschalten. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ich weiß ja nicht, wie Sie da draußen zu diesem Thema stehen, aber ich weiß genau, was ich davon halte und ich kann Ihnen sagen: Mir wäre es ganz recht, wenn jetzt unverzüglich alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden würden. Dann wäre die Regierung nämlich gezwungen, erneuerbare Energien viel stärker zu fördern.
Aber wenn ich so höre, was mein Vater sagt, der heute Radio gehört hat (er hört immer Radio bei sich in der Werkstatt, bevorzugt SWR1 oder — wenn ihm die 70er- und 80er-Jahre-Musik zu viel wird — SWR2. Aber das ist hier nebensächlich.): Man kann man nur den Kopf schütteln. Angesichts dieser “Drohung” (würde es das Wort “Erlösung” nicht viel besser treffen?) der Atomkraft-Konzerne rückt unsere Frau Bundeskanzlerin anscheinend wieder von ihrem Plan ab, eine Steuer zu erheben. Es erscheint mir schon fast wie ein Wahn der Bundeskanzlerin, unbedingt an der Atomkraft festzuhalten. Unbedingt alles dran setzen, dass die Atomkraft-Konzerne immer der Regierung wohlgesonnen sind. Immer schön nach deren Pfeife tanzen. Das meinte ich auch, wenn ich am Anfang dieses Blogeintrags sagte: “Haben Sie überhaupt noch das Gefühl, in irgendeiner Weise regiert zu werden?” Für mich hat ein Politiker durchaus auch mal das Recht und manchmal sogar — gegenüber dem Volk, dem gegenüber er sich verantworten muss, vielleicht sogar gerade, wenn das Volk so einstimmig gegen eine Sache (hier: die Atomkraft) ist — die Pflicht, seine eigene Meinung — oder zumindest die des Volkes — zu vertreten und sich nicht nur von den anderen in die Schranken weisen zu lassen. Wenn Sie das wirklich jetzt ganz abblasen mit den Steuern für die Atomkraft-Konzerne und die Laufzeit-Verlängerung einfach so durchwinken, dann sieht es aber gar nicht gut aus mit Ihrer Wiederwahl als Bundeskanzlerin, Frau Merkel!
19. August 2010
Gesammelte Netzfundstücke vom 12. bis zum 19. August 2010.
- Textpattern Tutorial: Eric Eggert hat ein sehr gutes Video-Tutorial zu Textpattern erstellt. Textpattern ist eine Software zum Verwalten einer Website (auch CMS genannt), die mit einem guten Template-System und einer rasenden Geschwindigkeit aufwartet, von der so manche CMS-Software da draußen (ich denke da an Wordpress, Joomla oder Typo3) nur träumen kann. Der einzige Kritikpunkt (der im Übrigen auch verhindert hat, dass Textpattern als CMS für diese Website hier fungiert) ist im Prinzip, dass Textpattern keinen normalen WYSIWYG-Editor mit an Bord hat und die Bilderverwaltung — ich muss das einfach so sagen — unter aller Sau ist.
- e-latein.de: Eine weitere gute Website mit Übersetzungen lateinischer Texte nebst einem gut besuchten Forum.
- “Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat” von Augustinus: Im Volltext auf deutsch zur Ansicht im Browser (html-Format).
- “Commodus, der Tyrann?”: Eine Beispielanalyse zur Arbeit mit Quellen auf historicum.net.
- Mittelalter: Informationen zu Bauwerken, Persönlichkeiten und anderen Themen rund um das Mittelalter und anderen Epochen.
- Das Mittelalter bei ZDF.de: Aufsätze, interaktive Seiten und vieles mehr…
- Das alte Ägypten: Ägypten - Land der Pharaonen, Pyramiden und der Götter! Eine Sammlung von Artikeln.
- Youtube-Video der Woche: Moanin’—jazz piano. ein sehr gutes Cover eines anonymen Künstlers von dem Jazzstandard “Moanin’” von Bobby Timmons — sein Vorbild ist Eldar Djangirovs Interpretation des Klassikers auf seiner CD “Eldar”, die hier auch schonmal in den Wochenlinks war.
- CD-Empfehlung der Woche: Etana — The Strong One. Shauna McKenzie, allgemein bekannt unter ihrem Künstlernamen Etana, ist meiner Meinung nach zu unrecht so unbekannt. Wo sie doch schön entspannte Reggae/R&B-Musik macht. Unbedingt mal reinhören! Sehr empfehlenswert!
12. August 2010
Und wieder einmal ein paar Wochenlinks. Diesmal sind es auch wirklich Wochenlinks, da sie nämlich genau in einer Woche (nämlich vom 5. bis zum 12. August 2010 = 7 Tage = 1 Woche) gesammelt wurden. Heute mit eindeutigem Schwerpunkt auf der Antike.
- Griechische & Lateinische Texte: LacusCurtius — englische Übersetzungen von griechischen oder lateinischen Originalen.
- textlog.de: Eine Sammlung historischer Texte und Wörterbücher mit Schwerpunkt Philosophie, Kunst und Ästhetik. Die in dem Projekt enthaltenen Online-Ausgaben sind neu überarbeitet und editiert. Derzeit stehen über 41000 Seiten zur Lektüre und Recherche zur Verfügung. Die Sammlung wird ständig aktualisiert und erweitert.
- Theoria Romana: Ein Wiki mit Texten zu allen erdenklichen Themen rund um das antike Rom.
- Lingua latina.de: Verschiedenes zur lateinischen Sprache und zur römischen Antike.
- Nuntii Latini: Nachrichten, die um die Welt gehen, mal anders — auf lateinisch nämlich! Ein Projekt vom Radio Bremen.
- Kinder- und Jugendbücher von Olaf Fritsche: Eine Freundin von mir, die eine talentierte Zeichnerin ist und Olaf Fritsche kennt, bat mich, auf seine Website zu verlinken. Also tue ich das hiermit. Besagte Freundin hat die Zeichnungen auf seiner Website angefertigt.
- Youtube-Video der Woche: Herbie Hancock & Friends — Stitched up. Mitschnitt der Avo Session in Basel 2006.
- CD-Empfehlung der Woche: Tony Joe White — Closer to the truth. Ein Altmeister des Bluesrock wieder voll in seinem Element, unter anderem mit “Steamy Windows” und “Undercover agent for the blues”, die beide mehr durch Tina Turner bekannt sind, aber ursprünglich von ihm “in seiner unnachahmlichen Lässigkeit” (© Audio) geschrieben wurden.
11. August 2010
Zeit für ein bißchen Kritik an der aktuellen Entwicklung in der Energiepolitik.
Was halten Sie von diesem Kompromiss, den die Regierung jetzt geschlossen hat? Nämlich einige wenige total veraltete Atomkraftwerke wie zum Beispiel Biblis zu schließen oder dafür die Laufzeit für jüngere Atomkraftwerke deutlich zu erhöhen. Die Opposition — ich im Übrigen auch — hält jedenfalls nicht viel davon. Kurt Beck (SPD) spricht von einem „faulen Kompromiss“. Es sieht fast so aus, als ob die Regierung unter Führung von Angela Merkel (CDU) mit allen Kräften versucht, nicht auf erneuerbare Energien zu setzen, sondern mit aller Kraft an ihrer „Brückentechnologie“, wie Merkel die Atomkraft nennt, festhält.1 Dabei wird – sofern man dem Chef von Europas größtem Solarforschungszentrum, Eicke Weber, glaubt – Solarstrom auch ohne Förderung bald deutlich billiger als Strom aus Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken sein. Er ist zuversichtlich, dass Solarenergie bald überall auf der Welt Öl, Gas oder Kohle ablösen wird, weil nur die Sonne beständig ein Vielfaches der Energie liefert, die die Menschheit braucht. Die Regierung steht vor der Entscheidung: mehr Atomkraft oder mehr erneuerbare Energien.
Wie die Regierung jetzt mit diesem faulen Kompromiss reagieren kann, ist mir ein Rätsel. Ist wahrscheinlich Produkt des Druckes, den die Atomkraft-Betreiber sicher auf die Regierung ausüben. Geld regiert eben immer noch die Welt. Wie Michael Bauchmüller es in seinem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung treffend sagt:
„Längst sollte ein großes Konzept für die Energie der Zukunft auch über die AKWs entscheiden. Ein solches Konzept ist längst in den Hintergrund getreten. Stattdessen dominieren Machtkämpfe zwischen dem grün angehauchten und dem konservativen Teil der Union, zwischen den Bundesländern, zwischen der Unionsfraktion und dem Umweltminister aus den eigenen Reihen. […] Wenn Machtfragen Sachfragen überlagern, wird es in der Politik gefährlich; es wird die Vernunft verdrängt.“Michael Bauchmüller in der Süddeutschen Zeitung vom 10. August
Aber so ist der Mensch offenbar – kurz- und selbstsüchtig, immer nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Diesen Eindruck gewinne ich jedenfalls, wenn ich morgens die Titelseite der Süddeutschen Zeitung aufschlage.
Dabei werden Solaranlagen in einigen Jahren ein Vielfaches von dem leisten können, wozu sie heute schon fähig sind. Wenn man als Vergleich die Entwicklung des Computers heranzieht: Vor wenigen Jahrzehnten hat man sich noch über 64 Kilobyte- Festplatten gefreut. Heute ist mittlerweise eine 500 Gigabyte-Festplatte der Quasi-Standard, also ein vielfaches von dem, was noch vor wenigen Jahrzehnten dem neuesten Stand der Technik entsprach. Wenn eine ähnliche Entwicklung auf dem Solarstrom-Sektor stattfindet, dann ist es durchaus möglich, auch komplett ohne Strom aus Atomkraftwerken auszukommen.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Regierung möglichst bald zur Vernunft kommt und viel stärker die Erneuerbaren Energien fördert und voll durchgreift und alle AKWs in Deutschland sofort schließt. Zum Wohle unseres Landes.
8. August 2010
Am 31. Juli 2010 war wieder einmal nach langer Zeit — ich glaube, es ist die letzten zwei Jahre ausgefallen — das traditionelle Musikfest in der Ringstraße bei uns im schönen Bammental, bei dem die ganze eingeschworene Ringstraßen-Gemeinschaft immer zu den Instrumenten greift und alles spielt, was nicht niet- und nagelfest ist. Diesmal war ich erst mit Henriette am Start — ja, genau die Henriette, die sie schon von mehreren Gastbeiträgen kennen. Später am Abend spielte ich dann mit einer Nachbarin noch ein paar Jazzballaden.
Vor den Hardrock-Bands: Mit Henriette

Um 5 Uhr nachmittags fing die ganze Sache an — nachdem wir schon so gegen 3 Uhr angefangen hatten, alles aufzubauen. Ich hatte mich unter anderem mit meinem Laptop und meiner Soundkarte nah am Mischpult plaziert, denn ich wollte mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, meinen Auftritt mit der Henriette mitzuschneiden. Also flugs die Soundkarte per Cinch-Klinke-Kabel mit dem Mischpult verbunden, die Soundkarte ihrerseits mit meinem Laptop verbunden, die ganze Sache noch eingepegelt, tja, und dann — dann konnte er kommen, unser Auftritt. Ich war jedenfalls gerüstet. (Wie ich später mit Schrecken bemerkte, hatte die Aufnahme an einigen Stellen maßlos übersteuert, aber was zu spät ist, ist zu spät… Die Aufnahme ist in ihrer Gesamtheit aber schon eine deutliche Verbesserung zu meinem Mitschnitt vom Schülervorspiel im Thadden, was vergangenen Monat stattfand.)
Es ging alles sehr entspannt zu, alle hatten sichtlich Spaß, sowohl die Musiker als auch diejenigen, die nur zugehört haben.
Aber nun zu unserem Auftritt:
Das Programm für den Abend
Wir hatten eine ganze Latte von Jazzstandards sowie eine kleine Überraschung vorbereitet:
- All of me von Seymour Simons & Gerald Marks
- Black and blue von Thomas “Fats” Waller, Harry Brooks & Andy Razaf
- Beautiful love von Victor Young
- Autumn leaves von Joseph Kosma & Johnny Mercer
Die Überraschung kam ganz zum Schluss, war eine prima Überleitung zu den Hardrock-Bands, die nach uns gespielt haben und bestand aus Riders on the storm von den Doors, mit meiner Wenigkeit an Klavier und Gesang (mal was ganz neues
), während Henriette dann zur Gitarre gegriffen hat.
Ein paar Bilder vom Auftritt
Zum Vergrößern bitte auf die kleinen Bilder klicken.
Die Aufnahme
Die Aufnahme ist — wie schon gesagt — auf jeden Fall besser als die vom Schülervorspiel im Thadden geworden. Sie hat nur ein paarmal, wenn ich zu sehr in die Tasten hämmerte
, übersteuert; im Großen und Ganzen ist sie aber schon sehr schön geworden. Ein Ausschnitt daraus: Beautiful love, von Victor Young, in einer Interpretation von Henriette Jung und mir. Tipp: Die Aufnahme mit gescheiten Boxen (oder Kopfhörern) wiedergeben, die auch die Bässe einigermaßen gut wiedergeben, dann klingt das Rhodes-Piano im Hintergrund nämlich viel durchsetzungsfähiger!
Zum Abschluss: Mit Steffi
Mit einer Nachbarin habe ich nach den ganzen Hardrockbands noch ein paar softe Standards gespielt, als da wären:
- Summertime von George Gershwin
- This masquerade von Leon Russell
- Angel Eyes von Matt Dennis/Earl Brent
Hier wollte ich ursprünglich auch mitschneiden, habe es aber aus irgendeinem Grund versaut. Deswegen hier (leider) nur ein paar Bilder.
Fazit
Ein wirklich schönes Musikfest, das hoffentlich auch nächstes Jahr wieder stattfindet!
5. August 2010
Hier die nächsten Wochenlinks vom 16. Juli bis zum 5. August 2010. Wieder ein bunter Mix, bei dem hoffentlich jeder meiner Besucher etwas brauchbares findet.
- Römische & Griechische Geschichte: Übersetzungen, Informationstexte inklusive Quellenangaben und vieles mehr — gottwein.de ist für solche Fälle immer noch genau die richtige Adresse!
- Lateinische Quellentexte: Standard: The Latin Library.
- Latein24.de: Jede Menge Übersetzungen.
- Eine Zeittafel zu Cicero: Leben und Lügen des Marcus Tullius Cicero, eines antiken Redners, Philosophen und Staatsmannes in Form einer schicken Zeittafel (pdf).
- “Das Leben des Konstantin” von Eusebius von Caesarea: Im Volltext auf deutsch zur Ansicht im Browser (html-Format).
- Video- und Audioplayer zum Einbinden für die Website: Flowplayer — ein javascript-basierter Player, der wirklich einfach einzubinden ist. Zu sehen ist er z.B. in meinem Blogeintrag zum Schülervorspiel im Thadden am 22. Juni.
- Youtube-Video der Woche: Dirk Raufeisen — Jazzfingers Trio — Angel Eyes
- CD-Empfehlung der Woche: Eric Clapton — Unplugged. Viel dazu zu sagen gibt es nicht, außer vielleicht: Eine astreiner Mitschnitt eines “unverkabelten” Clapton-Konzerts, der in jede vernünftige CD-Sammlung gehört!
25. July 2010
Heute läuft die Abstimmung, ob bei der Stadthalle in Heidelberg angebaut wird oder ob ein eigenständiger Neubau am Hauptbahnhof entsteht. Ich widme mich derweil schon wieder einem anderen Thema, nämlich: "Soll auf dieser Website ein Gästebuch eingerichtet werden?"
Update vom 25.7.2010 um 20:52 Uhr: Die Stadthalle wird NICHT angebaut! Jawoll! Richtig so!
Schon mehrfach bekam ich von Lesern meiner Website zu hören, dass die Einrichtung eines Gästebuchs doch ganz nett wäre. So könnte man ganz zwanglos einfach mal etwas zu der Website an sich sagen und müsste mir nicht gleich eine persönliche E-Mail schreiben oder sich immer auf einen speziellen Blogartikel von mir beziehen.
In diesem Sinne hier also meine Frage an die gesamte Leserschaft dieses Blogs: Ist ein Gästebuch erwünscht?
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22. July 2010
Aus höchst aktuellem Anlass wieder mal ein Gastbeitrag von Henriette Jung, diesmal zum Thema "Heidelberger Kongresszentrum: Stadthallen-Anbau ja oder nein?".
Update vom 25.7.2010 um 20:52 Uhr: Die Stadthalle wird NICHT angebaut! Jawoll! Richtig so!
Dieses Mal widme ich mich einem regionalen Thema.
Für die Nicht-Heidelberger eine kurze Erklärung:
Unser Bürgermeister Dr. Eckart Würzner plant, an die alte Stadthalle anzubauen, um mehr Platz für Kongresse u. ä. zu erschließen.
Alternativ dazu würde sich aber auch ein Standort in der Nachbarschaft des Hauptbahnhofs anbieten.
Nun ist in Heidelberg ein erbitterter Kampf der Altstadt- und Hauptbahnhofsbefürworter um die Wählerstimmen für die Abstimmung am Sonntag, den 25. Juli entbrannt.
Die Argumente der Anbau-an-die-alte-Stadthalle-Befürworter beziehen sich vor allem auf die finanzielle Lage unserer Stadt, an der die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorbeigegangen ist.
- Die neuen Kongressteilnehmer würden öffentliche Verkehrsmittel, Hotels und Restaurants nutzen und so sicherlich die veranschlagten Kosten von 19 Millionen Euro im Nu wieder reinholen. Diese Summe ist überhaupt nicht haltbar, weil allein der Bau des geplanten Parkhauses schon 16 Millionen verschlingen würde. Wenn beim Bau desselben das alte Gemäuer der Stadthalle beschädigt wird, dann gute Nacht!
- Zweitens würde der Anbau an der Stadthalle Arbeitsplätze schaffen. Aber eigentlich ist es quantitativ gesehen völlig egal, ob diese Arbeitsplätze in der Altstadt oder am Bahnhof geschaffen werden.
- Drittens sei in den letzten Jahren die Anzahl der Kongressteilnehmer um 40% gesunken, was alarmieren und zu Veränderungen aufrütteln soll. Was mir aber vollkommen schleierhaft ist: Wenn es schon so wenig Teilnehmer sind, warum muss dann das Gebäude, in dem diese sich aus dem Weg gehen, noch größer werden?
- Viertens wäre die Lage direkt am “Verkehrsknotenpunkt” B37 - Neckarstaden sehr günstig für die Anfahrt. Aber was ist verkehrgünstiger gelegen als ein Gebäude direkt am Hauptbahnhof? Zumal man sich dann nicht mit Bus, Bahn oder Taxi durch die wegen der Sperrung der Ziegehäuser Landstraße ohnehin schon überfüllte Innenstadt quälen muss?
Warum unser Bürgermeister (der meiner Meinung nach nur auf der Suche nach seinem eigenen Denkmal ist) dann immer noch am Anbau an der Stadthalle festhält? Ich habe keine Ahnung. Mal sehen, was der Bürgerentscheid am Sonntag bringt…
18. July 2010
Der Blogeintrag zum Schülervorspiel, das am 22. Juni im Thadden mit freundlicher Unterstützung von Hannah stattfand: Impressionen eines durch und durch gelungenen Schülervorspiels in Form von einigen Bildern und einem Ausschnitt aus der Tonaufnahme.
“Was wird denn gespielt?”: Das Programm
Im Gepäck hatten wir einige der ganz alten Jazzstandards, als da wären:
- Autumn leaves von Joseph Kosma & Johnny Mercer
- Summertime von George Gershwin
- Moanin’ von Bobby Timmons
Es wird ernst: Der Auftritt
Wie schon gesagt: Das Schülervorspiel war — zumindest von unserer Seite aus — durch und durch gelungen. Es folgt erst ein Bild vom Probe-Einspielen — allerdings auch schon im Thadden — und dann einige Bilder vom Auftritt selbst: Zum Vergrößern bitte auf die kleinen Bilder klicken.
“Und? Wie klingt das ganze jetzt?”: Die Aufnahme
Ja, wie ist denn jetzt der Tonmitschnitt geworden? Ganz gut, wage ich mal zu behaupten. Sie wäre wahrscheinlich top geworden, wenn die Hannah mal richtig ins Mikro gesungen hätte. Dann hätte ich nämlich nicht das Klavier über das AKG mit aufgenommen, das dementsprechend das Piano total übersteuert aufgenommen hat. Naja!
Geschnitten wurde so gut wie nix, das Mastering bestand im Wesentlichen daraus, noch ein wenig Hall auf das AKG zu mischen und den Kompressor drüberrattern zu lassen.
Ihr könnt euch ja mal selbst ein Bild machen: Summertime von George Gershwin in einer Interpretation von Hannah und mir — mit kleiner vorausgehender Ansage von mir.
Kommentare sind herzlich willkommen!